Pilz hofft im STANDARD- Interview auf ein sicheres Mandat

24. September 2002, 17:41
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Die Listen sind noch nicht endgültig erstellt, bei den Grünen herrscht trotz prognostizierten Zuwachses ein Gedränge

STANDARD: Müssen Sie noch um einen sicheren Platz auf einer Liste bangen?

Pilz: Ich seh’ das ganz entspannt. Ich möchte auf der Bundesliste kandidieren, das wird sich schon ausgehen.

STANDARD: Warum nicht auf der Wiener Landesliste?

Pilz: Dort ganz sicher nicht. Das habe ich noch nie gemacht. Auf der Landesliste gegen Karl Öllinger und Sascha Van der Bellen anzutreten macht auch keinen Sinn.

STANDARD: Aber auf der Bundesliste gibt es bereits ein ziemliches Gedränge.

Pilz: Gar nicht. Die ersten drei Plätze sind symbolische Kandidaturen, Van der Bellen, Eva Glawischnig und Öllinger sind auch auf den Landeslisten abgesichert. Ich hoffe jedenfalls auf den ersten Männerplatz dahinter.

STANDARD:Das wäre der fünfte Listenplatz. Ist der noch sicher? Auch Kurt Grünewald braucht zur Absicherung einen Platz auf der Bundesliste.

Pilz: Kann sein, dass Grü_newald auf Platz fünf kommt. Dann lasse ich es offen, ob ich für den siebten Listenplatz kandidiere, wahrscheinlich wäre das auch noch ein sicheres Mandat. Dazwischen gibt es noch etliche Frauenplätze, aber die betreffen mich ja nicht. Mir wäre nur enorm wichtig, dass die Theresia Haidlmayr wieder reinkommt.

STANDARD: Und wichtig ist Ihnen wohl auch, dass Sie selber reinkommen.

Pilz: Ich hätte nicht wirklich was dagegen. (DER STANDARD, Printausgabe, 25.9.2002)

Mit Peter Pilz sprach Michael Völker
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    foto: standard/cremer
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