Risiko Schönheitschirurgie

24. September 2002, 14:13
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Untersuchung: ÄrztInnen agieren mehr als VerkäuferInnen denn als MedizinerInnen

Mainz - Wer sich in Deutschland unters Messer eines Schönheitschirurgen legt, begibt sich oft ahnungslos ins Risiko. Die für Operationen wie etwa Fettabsaugen nötige Beratung ist häufig völlig unzureichend, wie die "Stiftung Warentest" in ihrem neuen Heft darlegt. Teilweise böten ÄrztInnen sogar den PatientInnen Eingriffe an, die diese ursprünglich gar nicht machen wollten, teilte am Dienstag die ZDF-Sendung "Gesundheitsmagazin Praxis" mit.

Fettabsaugungen an erster Stelle

In Deutschland werden dem Magazin zufolge jährlich 400.000 kosmetische Operationen vorgenommen. Besonders beliebt sei dabei Fettabsaugen an Hüfte, Bauch und Po, was kein banaler Eingriff sei, sondern eine aufwendige, mehrstündige Operation mit entsprechenden Risiken. Eine Untersuchung der nötigen Beratungsgespräche habe aber ergeben, das dort nur ungenügend auf die Risiken hingewiesen wird.

Zudem verstünden sich viele ÄrztInnen offenbar eher als VerkäuferInnen, denn als MedizinerInnen. "Es ist mehrfach, insbesondere bei Frauen, angeboten worden, Eingriffe durchführen zu lassen, die sie gar nicht nachgefragt haben", erklärte Hans-Joachim Koubenec von der Stiftung Warentest". (APA/AP)

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    Markierte Körperstellen vor der Fettabsaugung.
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