"Hotline" der Volkspartei NÖ für "traurige Mitglieder" der FPÖ

24. September 2002, 13:41
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Marchat: "Letztklassig" - ÖVP sollte "vor Rot-Grün warnen"

St. Pölten - Die Volkspartei Niederösterreich hat unter 0800-539933 ein "Gratis-Notruf-Telefon für verzweifelte FPÖ-Mitglieder (wahrscheinlich nicht nur in Niederösterreich)" eingerichtet, für das auch in Zeitungen geworben wird. Reaktion von Franz Marchat, Landessekretär der Freiheitlichen: "Das ist der Stil der VP-NÖ - letztklassig a la Pröll, Mikl-Leitner & Co."

Anrufer hören unter 0800-539933 von einer weiblichen Stimme Folgendes: "Herzlich Willkommen bei der Hotline für verzweifelte FPÖ-Funktionäre und traurige Mitglieder. Dieses kostenlose Service der Volkspartei Niederösterreich soll ihnen Trost und Hoffnung spenden. Wenn Sie sich fragen, wer schuld an der ganzen Misere hat, drücken Sie auf ihrem Telefon die Taste eins. Wenn Sie wissen wollen, wie's weitergeht, ist die Taste zwei ihre erste Wahl. Und wenn Sie glauben, dass alles schon gelaufen ist, hilft Taste drei. Treffen Sie jetzt ihre Wahl und hören Sie statt Hiobsbotschaften mal was richtig Gutes." Darunter "angeboten" werden "Einer hat immer das Bummerl" von Horst Chmela (Taste eins), "Heute so, morgen so" von Roberto Blanco (zwei) bzw. "It's all over now, Baby Blue" von Falco (drei).

Die ÖVP sollte sich besser darauf "konzentrieren, die Wähler vor Rot-Grün zu warnen", reagierte Marchat. Immerhin hätten die Freiheitlichen die Volkspartei nach der Nationalratswahl 1999 "vom dritten Platz aus dem Koma geholt" - und ihr auch den Bundeskanzler zugestanden. (APA)

  • "Herzlich Willkommen bei der Hotline für verzweifelte
FPÖ-Funktionäre und traurige Mitglieder. Dieses kostenlose Service
der Volkspartei Niederösterreich soll ihnen Trost und Hoffnung
spenden."
    foto: derstandard.at

    "Herzlich Willkommen bei der Hotline für verzweifelte FPÖ-Funktionäre und traurige Mitglieder. Dieses kostenlose Service der Volkspartei Niederösterreich soll ihnen Trost und Hoffnung spenden."

  • "Wenn Sie sich fragen, wer schuld an der ganzen Misere hat,
drücken Sie auf ihrem Telefon die Taste eins. Wenn Sie wissen wollen,
wie's weitergeht, ist die Taste zwei ihre erste Wahl. Und wenn Sie
glauben, dass alles schon gelaufen ist, hilft Taste drei. Treffen Sie
jetzt ihre Wahl und hören Sie statt Hiobsbotschaften mal was richtig
Gutes."
    foto: derstandard.at

    "Wenn Sie sich fragen, wer schuld an der ganzen Misere hat, drücken Sie auf ihrem Telefon die Taste eins. Wenn Sie wissen wollen, wie's weitergeht, ist die Taste zwei ihre erste Wahl. Und wenn Sie glauben, dass alles schon gelaufen ist, hilft Taste drei. Treffen Sie jetzt ihre Wahl und hören Sie statt Hiobsbotschaften mal was richtig Gutes."

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