IT-Ausgaben der US-Regierung steigen rasant

24. September 2002, 12:23
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IDC: Jährliches Wachstum von 7,8 Prozent bis 2006

Die US-Regierung hat sich gerade in Zeiten schlechter Konjunktur zum Rettungsanker für die geplagte IT-Industrie entwickelt. Der Markt für externe IT-Ausgaben betrug im Jahr 2001 28,9 Mrd. Dollar. Laut einer heute, Dienstag, vorgestellten Studie des Marktforschers IDC sollen dieses Ausgaben bis 2006 auf 42,2 Milliarden Dollar ansteigen. Das bedeutet in den kommenden fünf Jahren eine jährliche Wachstumsrate von 7,8 Prozent. Die Gesamt-IT-Ausgaben (extern und intern) der US-Regierung belaufen sich nach Schätzung von IDC auf das Doppelte der genannten Summen.

Branchenspezifika

Obwohl die US-Behörden traditionellerweise einen höheren Grad an internen IT-Ausgaben als andere "Branchen" haben, werde sich dieses Verhältnis in den kommenden fünf Jahren in Richtung externer Leistungen verändern. Als Grund nennt IDC eine generelle Personalkürzung beim IT-Personal und den Umstand, dass in Kürze mehr als die Hälfte der Regierungs-IT-Mannschaft in Pension gehen wird. Diese Fakten würden großes Potenzial für ausgelagerte IT-Dienstleistungen bergen. "Die Behörden sind momentan mit einem einzigartigen Wandel in Richtung E-Government konfrontiert, der sich sowohl politisch, organisatorisch, wirtschaftlich als auch gesellschaftlich niederschlägt. IT-Leistungen spielen eine kritische Rolle in allen diesen Ebenen", so IDC-Analyst Jocelyn Young. (pte)

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