Energiepreise gaben im August weiter nach

24. September 2002, 12:13
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Strom, Sprit und Heizöl billiger - Gas etwas teurer

Wien - Energie war für Österreichs private Haushalte im August 2002 um 2,4 Prozent billiger als im Vorjahr. Die Energiepreise sind somit weiter auf Talfahrt, bereits seit einem Jahr geht es mit den Preisen bergab. Im Juli waren die Kosten für Energie im Jahresabstand um 4,6 Prozent gesunken. Zum Vormonat sanken sie im August wegen rückläufiger Mineralölpreise um 0,8 Prozent, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) am Dienstag mit.

Strom war zwar um 4,3 Prozent günstiger als vor einem Jahr, verteuerte sich allerdings gegenüber Juli wegen höherer Grundpreise um 0,1 Prozent. Im Vorfeld der Marktliberalisierung zogen die Gaspreise im Jahresabstand um 0,1 Prozent wieder leicht an, zum Vormonat belief sich die Teuerung auf 0,7 Prozent. Vor allem die Grundgebühren hätten sich im Monatsvergleich um 7,9 Prozent erhöht. Nach Berechnungen der E.V.A. ist die Grundgebühr bei Gas seit Jänner 2000 somit um 157 Prozent gestiegen.

Mineralöle billiger, fossile Brennstoffe verteuert

Mineralöle waren gegenüber dem Vorjahresmonat August 2001 im Schnitt 2,9 Prozent billiger. Heizöle wurden dabei um 6,5 Prozent günstiger. Bei den Treibstoffen musste für Normalbenzin um 1,5 Prozent, für Superbenzin um 0,8 Prozent und für Diesel um 3,1 Prozent weniger bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat Juli waren Heizöle um 0,2 Prozent, Normalbenzin um 1,8 Prozent, Super um 1,6 Prozent und Diesel um 3,0 Prozent günstiger.

Feste fossile Brennstoffe waren im August um 2,0 Prozent teurer als zwölf Monate zuvor, zum Vormonat betrug der Preisanstieg 0,1 Prozent. Brennholz kostete im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent mehr, gegenüber Juli 2002 kam es zu keiner Preisänderung. Fernwärme war auf Sicht von einem Jahr um 0,1 Prozent teurer, während die Preise gegenüber dem Vormonat unverändert blieben. (APA)

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