"Sauschweres Erbe"

24. September 2002, 10:56
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"Kommissar Rex" ermittelt mit neuen Partnern: Start der siebten Staffel mit Alexander Pschill und Elke Winkens am 9. Oktober

"Kommissar Rex" ermittelt ab 9. Oktober wieder in ORF 1 und geht damit bereits in die siebte Staffel. Dem vierbeinigen Cop wurden mit Alexander Pschill und Elke Winkens zwei neue Kollegen zur Seite gestellt, die Gedeon Burkhard als "Rex-Herrchen" ablösen. "Kommissar Rex" sei die "erfolgreichste TV-Serie im deutschsprachigen" Raum und insgesamt in fast 100 Ländern - und 40 Sprachen - zu sehen, betonte ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm am Montagabend bei der Präsentation.

Moretti, Burkhard ...

Seit 1994 ermittelt Rex in Wien, zuerst drei Staffeln lang an der Seite von Tobias Moretti ("Richie Moser"), dann gemeinsam mit Gedeon Burkhard ("Alexander Brandtner").

... nun Pschill und Winkens

Nun treten Pschill ("Marc Hoffmann") und Winkens ("Niki Herzog") ihren Dienst als "Herrl" und "Frauerl" des berühmten Schäferhundes an.

Für Pschill ein "sauschweres Erbe", wie er im Gespräch mit Journalisten sagte: Er sei ein großer Moretti-Fan, Burkhardt wiederum sei erst kürzlich in Deutschland zum "sexiest man" gekürt worden. Die "Rex"-Serie ist für Pschill "ein Comic-Strip", betonte er: "Ich spiele keinen Wiener Polizisten, ich spiele den Guten in einem Märchen."

Winkens macht es "großen Spaß, eine Kommissarin zu spielen und einmal cool sein zu dürfen". Erstmals habe sie es auch mit Drehbüchern zu tun, "die auf uns hin geschrieben wurden", hob sie hervor. Die Arbeit mit dem Hund - "Rex" heißt eigentlich Rhett Butler und ist mittlerweile der zweite vierbeinige Darsteller, nachdem Reginald von Ravenhorst 1998 in den verdienten Ruhestand wechselte - lief für beide Neo-Ermittler überraschend reibungslos ab: "Der Hund ist ein Profi", so Pschill.

Wiener Schmäh

Auch die neue "Rex"-Staffel punktet mit Wiener Schmäh und reichlich Lokalkolorit. Das Wienerische käme bei den deutschen Zusehern immer besser an, sagte dazu Böhm: Der in der Serie zu hörende Wiener Akzent sei "mehrheitsfähig". Und das ist auch gut so, denn Koproduktionspartner ist der deutsche Privatsender Sat.1. Ohne ihn wäre die Serie "nicht leistbar für uns", so Böhm. (APA)

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