Wie man seinen Windows XP Product Licensing Key ändert

24. September 2002, 18:29
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Microsoft veröffentlicht Anleitung zur Umgehung der eigenen Sicherheitsmechanismen

Der Softwarekonzern Microsoft hat eine Anleitung zur Umgehung seiner eigenen Sicherheitsmechanismen im Internet veröffentlicht. Anwender können mit Hilfe dieser bereit gestellten Erklärung ihren Windows XP Product Licensing Key, der für die Installation des Service Pack 1 notwendig ist, verändern.

Schöne, neue Welt

Bislang wurde dieser Product Licensing Key beim Download-Versuch des Service Pack 1 auf seine Rechtmäßigkeit überprüft, und sollte so illegale Versionen des Betriebssystem vor weiteren Updates und der Installation des Service Pack 1 ausschließen. Offiziell lautete die Ankündigung von Microsoft bislang: "Because of changes in Windows XP Service Pack 1 (SP1) "Windows XP-based computers that use a leaked product key that is known to be available to the general public may not be able to install SP1 or automatically obtain updates from the Windows Update Web site."

"Der Product Key ist ungültig"

Anwender, die dennoch versuchten mit einer raubkopierten Version den Service Pack 1 zu installieren erhielten folgende Fehlermeldung: "The Product Key used to install Windows is invalid. Please contact your system administrator or retailer immediately to obtain a valid Product Key. You may also contact Microsoft Corporation's Anti-Piracy Team by emailing piracy@microsoft.com if you think you have purchased pirated Microsoft software. Please be assured that any personal information you send to the Microsoft Anti-Piracy Team will be kept in strict confidence".

Hilfe für Unternehmen

Die Anleitung zum Wechsel des Product Keys bezieht sich auf die so genannten "Volume licensing"-Produkte, also Software-Lizenzen die in Unternehmen zum Einsatz kommen. Ein System Administrator einer Firma kann nun - der Microsoft-Anleitung folgend - mögliche ungültige Schlüssel ersetzen, allerdings muss dieser dafür über einen güligen Freischalt-Code verfügen. Allem Anschein nach will der Software-Konzern mit dieser Vorgehensweise nun Unternehmen helfen, die einen ungültigen Schlüssel im Einsatz hatten, mittlerweile aber einen neuen, legalen Product key erworben haben.(red)

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    grafik: red
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