Sprengsatz vor Stockholmer Regierungskanzlei detoniert

24. September 2002, 16:35
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Geringer Sachschaden - Bekennerschreiben peruanischer Kommunisten

Stockholm - Vor der Kanzlei des schwedischen Ministerpräsidenten Göran Persson in Stockholm ist am frühen Dienstagmorgen ein Sprengsatz explodiert. Wie die Polizei mitteilte, entstand nur leichter Sachschaden an einem Eingang. Die unbekannt entkommenen Täter hinterließen Flugblätter, in denen sie sich als Maoisten sowie Anhänger der kommunistischen Partei Perus bezeichneten. Das Gelände um die Kanzlei Rosenbad in der Stockholmer Innenstadt wurde bis zum Vormittag zur Spurensicherung abgeriegelt. In der Kanzlei befindet sich auch die Dienstwohnung des schwedischen Regierungschefs.

Zweiter Sprengsatz innerhalb einer Woche

Nach der Detonation hat die Polizei auch das Gelände der benachbarten Oper weiträumig abgesperrt. Passanten waren verdächtige Taschen ohne Besitzer aufgefallen. Das Gebiet um die Regierungskanzlei "Rosenbad" in der Stockholmer Innenstadt war zur Spurensicherung nach dem Anschlag am Dienstag abgeriegelt worden. In der Kanzlei befindet sich auch die Dienstwohnung des schwedischen Regierungschefs Göran Persson.

Die Untersuchung nach der Bergung der Taschen mit Spezialrobotern war am Nachmittag noch nicht abgeschlossen. Wie die Polizei mitteilte, entstand bei der Explosion in der Nacht nur leichter Sachschaden an einem Eingang. Die unbekannt entkommenen Täter hinterließen Flugblätter mit der Unterschrift "Maoisten September 2000" und kommunistischen Parolen.

Vor einer Woche war im Stockholmer Stadtzentrum bei einer ungeklärten Explosion ein Mann verletzt worden. Damals war in der Nähe eines Hotels ein Sprengsatz in einer Tasche versteckt worden. Zu diesem Anschlag hat sich bisher niemand bekannt. (APA/dpa)

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