PEN-Weltkongress fordert politische Lösung für Nahen Osten

23. September 2002, 12:47
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Treffen im mazedonischen Ohrid stand unter dem Motto "Grenzen der Freiheit - Freiheit an den Grenzen"

Skopje/Ohrid - Der 68. PEN-Weltkongress hat die Konfliktparteien im Nahen Osten zu mehr Anstrengungen für eine friedliche Lösung aufgefordert. Mit einer am Montag (23.9.) veröffentlichten Resolution, die die Delegierten bei dem Treffen im mazedonischen Ohrid veranschiedet haben, wurde zugleich jede Form des Terrorismus verurteilt.

Energische Aufforderung

Der Kongress "fordert die palästinensischen Behörden und die israelische Regierung energisch dazu auf, umgehend Verhandlungen für eine friedliche und politische Lösung des Konflikts zu beginnen, die die Rechte der Meinungsfreiheit und das Leben aller Beteiligten sichert", hieß es. Terrorismus müsse verurteilt werden, egal ob er von Staaten, Einzelpersonen oder im Namen eines Befreiungskampfes ausgeübt werde.

2006 in Berlin

Der PEN-Weltkongress im Jahr 2006 wird sich in Berlin treffen. Das habe der Kongress am Montag im mazedonischen Ohrid entschieden, sagte der deutsche PEN-Präsident Johano Strasser. Das mehrtägige Treffen von mehr als 300 Schriftsteller aus etwa 40 Ländern stand am Mittag vor dem Abschluss. Die Tagung steht unter dem Motto "Grenzen der Freiheit - Freiheit an den Grenzen". (APA/dpa)

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