Rom aus der "Fischperspektive"

24. September 2002, 18:43
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Noch vor Jahresende wird Rom um eine Attraktion reicher sein: Neue Perspektiven bieten Schiffsfahrten auf dem Tiber.

Viel Wasser floss den Tiber hinab, bevor nun endlich ein Wunsch vieler Römer und Touristen wahr wird: Ansichten Roms können bald von Schiffen auf dem Tiber aus genossen werden. Zum Jahresende soll eine Bootslinie starten und mitten durch die Ewige Stadt fahren. Endstation ist die Brücke Duca D'Aosta beim Olympiastadion im Norden und die Ponte Marconi beim Stadtteil EUR im Süden Roms. "Das ist der Beginn einer neuen Ära", schwärmte die römische Zeitung "La Repubblica". "Ein Traum von Generationen von Römern wird wahr."

"Man wird die Stadt von einer ganz anderen Perspektive betrachten können." Das Projekt nach dem Vorbild der Bateaux Mouche in Paris war vor allem wegen des oftmals geringen Wasserstandes Jahre lang auf Hindernisse gestoßen. Vor allem Bürgermeister Walter Veltroni habe sich immer wieder dafür eingesetzt. Das erste Schiff solle am 23. Dezember auf dem Tiber fahren. (apa/red)

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    Vorbilder für die "römische Schifffahrt" sind die Bateaux Mouche in Paris

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