Spieleproduzent PlastWood drängt nach Österreich

23. September 2002, 12:06
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Markt mit "intelligenten Spielen" aufrollen

Klagenfurt/Olbia - Der Spieleproduzent PlastWood will massiv in den österreichischen Markt drängen und diesen "umkrempeln", erklärte Firmenpräsident Edoardo Tusacciu am Wochenende anlässlich der Eröffnung einer neuen Produktionsstätte auf Sardinien.

Mit "intelligenten Spielen, gesteuert durch die positiven und negativen Kräfte von Magneten", will PlastWood-Präsident Edoardo Tusacciu (43) den Spielzeugmarkt aufrollen, sagte er bei einem Pressegespräch in Calangianus bei Olbia auf Sardinien. Derzeit stehen lediglich zwei Produkte, ein Konstruktionssystem namens "Geomag" und das Brettspiel "Catchmag", auf dem Programm. Tusacciu: "Wir kommen mit dem Produzieren nicht nach." In den Bau des neuen Werks investierte PlastWood insgesamt 17 Mill. Euro.

"Mitbewerber zittern bereits"

Tusacciu gab sich seines Erfolgs auf dem internationalen Markt sicher: "Die Mitbewerber zittern bereits vor den nächsten Jahren. Die Produkte sind einfach und man kann doch so viel damit machen." Vor Produktpiraterie fürchte er sich jedoch nicht: "Wir wären stolz, kopiert zu werden. Das ist ungefährlich, weil wir uns weiterentwickeln."

Dass der PlastWood-Präsident ausgerechnet Calangianus als Standort für die neue Fabrik gewählt hat, begründete er damit, selbst aus Sardinien zu stammen. Mit 100 Mitarbeitern sei das Werk einer der wichtigsten Betriebe der Region. Stolz sei man auch darauf, dass "Geomag" bereits an Universitäten zur Darstellung von Strukturformeln verwendet werde. Der Umsatz des Vorjahres von zehn Mill. Euro werde sich in diesem Jahr zumindest verdoppeln, prognostizierte Tusacciu. In den kommenden Wochen soll mit dem Verkauf in Österreich auf breiter Ebene begonnen werden.(APA)

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