Universität Wien widmet sich mit einer interdisziplinären Vorlesungsreihe einem großen Thema

26. September 2002, 20:05
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Wien – Die Universität Wien widmet sich im kommenden Wintersemester um Erklärungen von Krieg und Frieden. 16 WissenschaftlerInnen der verschiedensten Fachdisziplinen (Geschichte, Sozialethik, Ethnologie) stellen das Phänomen im je eigenen disziplinären Kontext dar.

Die WissenschaftlerInnen, die großteils an Wiener Instituten lehren, spannen hierbei einen phänomenologischen Bogen, der sich weniger an einer konventionellen Militärgeschichte orientiert, als vielmehr an kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Aspekten ausrichtet. In einer zeitlichen Dimension handeln die "kriegerischen" Vorträge von der Antike bis zur Gegenwart.

Die Vorlesungsreihe bemüht sich auch um außereuropäische Entwicklungen. So integriert die Reihe etwa Vorträge über das islamische Kriegsverständnis oder über die Edo-Zeit in Japan. (red)

Die öffentlich zugänglichen Vorträge beginnen am 2. Oktober und enden am 29. Jänner 2003.

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