Eine kurze Geschichte der ... Arbeit

22. September 2002, 10:30
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Österreichischer Historikertag befasst sich diesmal mit dem Einfluss des Faktors Arbeit auf die Gesellschaft

Salzburg - Mit dem Thema "Mensch und Arbeit. Umbrüche - Wandel - Kontinuitäten" beschäftigt sich der 23. Österreichische Historikertag, der von Dienstag, 24. September, bis Freitag, 27. September, an der der Universität Salzburg stattfindet. Der Österreichische Historikertag findet als Leistungsschau der Österreichischen Geschichtswissenschaften alle drei Jahre statt. Im Turnus der Bundesländer ist im Jahr 2002 Salzburg Veranstaltungsort.

Das Thema "Arbeit" als wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens war und ist in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend Gegenstand der historischen Forschung. Die unabsehbaren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Konsequenzen von Vollbeschäftigung oder Arbeitslosigkeit haben sich bestimmend auf die Geschichte der Menschheit ausgewirkt und beeinflussen sie auch in der Gegenwart. In Österreich sind die Zwischenkriegszeit ohne die damalige Arbeitslosigkeit ebenso wenig zu verstehen wie die Ereignisse und Verhältnisse der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf der Grundlage der damaligen Vollbeschäftigung infolge des "Wirtschaftswunders".

Das Thema "Arbeit" für den diesjährigen Historikertag hat auch durch die Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter durch die österreichische Bundesregierung aktuellen Bezug. Somit erlangte das Thema über die wissenschaftliche Betrachtungsweise hinaus einen konkreten materiellen, trotzdem aber historischen Inhalt.

Bereits einen Tag vor beginn des Historikertages wird am Montag, 23. September, der 30. Österreichische Archivtag in Salzburg abgehalten. Der Archivtag beschäftigt sich mit dem Thema "Archiv und Zeitgeschichte". (APA)

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