Salzburg hofft wieder

21. September 2002, 18:48
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Die Austria schlägt Admira 2:0 und macht wichtige Punkte im Abstiegskampf

Salzburg - Die Spieler des SV Salzburg haben ihrem Trainer Lars Söndergaard vorerst den Arbeitsplatz gerettet. Das Schlusslicht der T-Mobile Bundesliga besiegte am Samstag Admira Wacker Mödling ohne zu glänzen mit 2:0 (2:0), damit hat der Coach die vom Präsidium geforderten Ausbeute von drei Punkten aus zwei Spielen mit dem Remis in Bregenz sogar übertroffen.

Roland Kirchler verhalf den Salzburgern mit zwei Treffern zum ersten Heimsieg im sechsten Match im Stadion Lehen. Der Tiroler traf vor der Minuskulisse von nur 3.000 Fans in seinem erst vierten Match über die volle Distanz jeweils nach Vorarbeit von Pavlovic: In der 34. Minute drückte er eine Freistoßflanke ein, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte verwertete er eine Flanke zu seinem fünften Saisontor.

Das Team hatte ein klares Motto ausgegeben ("Wir spielen für unseren Trainer"), die Umsetzung ließ aber trotz der Tore bis zum Wechsel zu wünschen übrig. Die Gastgeber waren zwar klar tonangebend, doch es gab viele Fehlpasses und selten einen geordneten Aufbau. Admira vermochte allerdings daraus kein Kapital zu schlagen, es standen nur insgesamt zwei Chancen zu Buche: Ein Barisic-Heber ging neben das Tor (23.), Trojansky scheiterte an Keeper Safar (68.). Der Ex-Austrianer erhielt in der 70. Minute nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Bei Admira zeichnete sich Keeper Heu wiederholt aus. Er rettete vor Szewczyk (50., 57.) und machte im Finish drei Chancen des eingewechselten Schriebl zunichte. Bei einer Aktion reklamierten die Salzburger vergeblich Foul des Keepers (74.), danach scheiterte Schriebl zwei Mal alleine vor dem Schlussmann. In der Nachspielzeit traf er nur die Stange (91.).

  • SV Salzburg - Admira Wacker Mödling 2:0 (2:0). Lehener Stadion, 3.000, Krassnitzer.

    Torfolge:
    1:0 (34.) Kirchler
    2:0 (45.) Kirchler

    Salzburg: Safar - Winklhofer, Szewczyk, Marasek - Friedl (70. J.C. Suazo), Eder, Laessig, Pavlovic (85. Messner), Brenner - Hassler (74. Schriebl), Kirchler

    Admira: Heu - Swierczewski - Hatz, Zingler - Troyansky, Iwan, Barisic, Ledwon, Ziervogel (79. Dorner) - Bozgo (75. Brandmayer), Olszar (79. Katzer)

    Gelb-Rote Karte: Troyansky (70.)
    Gelbe Karten: Winklhofer, Eder bzw. Ziervogel, Iwan Olszar

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Roland Kirchler, Schütze aller Tore

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