Jäger ziehen Konsequenzen

20. September 2002, 14:29
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Bundesheer soll künftig Truppenbewegungen, Manöver und Übungen Jägern ankündigen

Klagenfurt - Der Jagdunfall von Pinkafeld hat auch bei den Kärntner Jägern Betroffenheit ausgelöst. Landesjägermeister Ferdinand Gorton erklärte am Freitag gegenüber der APA, man habe bereits Konsequenzen gezogen. Das Bundesheer wird künftig Truppenbewegungen, Manöver und Übungen den Kärntner Jägern ankündigen. In den betreffenden Gebieten wird dann ein Jagdverbot ab Einbruch der Dunkelheit gelten.

"Wir haben heute mit dem Kärntner Militärkommandanten Gerd Ebner diese Vereinbarung getroffen, damit sich ein derart tragischer Vorfall nicht wiederholen kann", sagte Gorton. Die Meldung des Militärkommandos werde unverzüglich an die Jäger der betroffenen Gebiete weiter gegeben werden. Er könne sich nicht an eine derartige Tragödie in der Jägerschaft erinnern, dies dürfe sich nicht wiederholen, betonte Gorton. Daher habe man sich zu der Maßnahme temporärer Jagdverbote entschlossen. (APA)

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