T-Mobile bestätigt Teilnahme an letzter GSM-Auktion

20. September 2002, 09:20
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Mobilkom: Kein Kommentar - One, tele.ring, Tele2 und Hutchison 3G nicht dabei

An der Versteigerung der letzten GSM-Frequenzen zeigen Österreichs Mobilfunkunternehmen nur geringes Interesse. Am Donnerstagnachmittag, nach dem Ende der Bewerbungsfrist, hat lediglich T-Mobile sein Interesse seine Bewerbung um die Frequenzen erklärt. One und tele.ring sind nicht mehr dabei. Auch Hutchison 3G Austria, die im Frühjahr nächsten Jahres starten will, hat sich genau so wie Tele2, die als Reseller auf den Markt kommen will, nicht beworben, ergab ein Rundruf. Die Mobilkom hat am Donnerstagnachmittag als einziger Anbieter eine Stellungnahme zum Thema Lizenzen verweigert.

Mindestgebote liegen bei insgesamt 37,6 Mill. Euro

Die Versteigerung ist für 14. Oktober 2002 angesetzt. Die Mindestgebote für alle sechs Lizenzen liegen bei insgesamt 37,6 Mill. Euro. Der Auktionserlös fließt an das Finanzministerium.

Gratis

Sowohl tele.ring als auch One hatten eine Gratisvergabe der letzten GSM-Lizenzen verlangt. Auch die Mobilkom hatte den hohen Preis kritisiert. tele.ring hat nun einen Antrag bei der EU-Kommission eingebracht, die das Vergabeverfahren in Österreich prüfen soll. Mobilkom, T-Mobile und One hätten allesamt seinerzeit Gratis-Lizenzen erhalten, tele.ring nicht, begründete Unternehmenssprecher Walter Sattelberger gegenüber der APA den Schritt.

"Aufwand für die Versteigerung rechnet sich nicht"

One forderte daneben außerdem, dass die GSM-Lizenzen auch für die dritte Mobilfunk-Generation UMTS (Universal Moile Telecommunication System) nutzbar seien sollten. "Zusätzliche GSM 900-Frequenzen wären nur in wenigen Gebieten sinnvoll einsetzbar, der Aufwand für die Versteigerung rechnet sich nicht", so One-Sprecher Michael Sprinzl.

Ob bei der letzten GSM-Auktion alle sechs Frequenzpakete vergeben werden, ist angesichts dessen mehr als fraglich. Schon bei der GSM-Versteigerung 2001 wurden nur sieben der damals acht zum Verkauf stehenden Lizenzen an die Betreiber gebracht.

Kein Kommentar

Keinen Kommentar gab es am Donnerstag aus der Regulierungsbehörde RTR (Rundfunk- und Telekom-Regulierungs GmbH). Man müsse erst die Sitzung der Telekom-Control-Kommission abwarten, so eine Sprecherin auf APA-Anfrage.

Im Zuge der Auktion werden ein Frequenzpaket mit 2x4,8 MHz zu mindestens 9,6 Mill. Euro, ein 2x4,6 MHz-Paket zu mindestens 9,2 Mill. Euro, zwei Pakete zu je 2x2,6 MHz um jeweils mindestens 5,2 Mill. Euro, ein weiteres mit 2x2,2 MHz um Minimum 4,4 Mill. Euro und das kleinste mit 2x2,0 MHz zum Mindestpreis von 4 Mill. Euro angeboten. Die Nutzungsdauer für die neuen Frequenzen läuft bis 2019.

GSM-Bereich erschöpft

Mit der Vergabe dieser Frequenzpakete ist der GSM-Bereich erschöpft, eine Erweiterung des GSM-Spektrums ist laut Regulierungsbehörde nicht mehr vorgesehen.(APA)

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