Kärntner FPÖ-Personalvertreter als Alkolenker ertappt

19. September 2002, 13:18
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Kriminalbeamter der Sicherheitsdirektion war mit Dienstauto unterwegs - War auch in "Spitzelaffäre" verwickelt

Klagenfurt - Ein Kriminalbeamter der Sicherheitsdirektion Kärnten war Mittwoch, am späten Abend, in Klagenfurt alkoholisiert mit einem Dienstauto unterwegs, das zudem beschädigt war. Dies wurde am Donnerstag von der Klagenfurter Polizei auf Anfrage bestätigt. Beim Lenker handelt es sich um einen freiheitlichen Personalvertreter.

Der Kärntner SPÖ-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl nimmt den Vorfall zum Anlass, um "umgehende Konsequenzen" zu fordern. Bei der Sicherheitsdirektion sei "absoluter Handlungsbedarf" gegeben.

Auch in "Spitzelaffäre" verwickelt

Jener Kriminalbeamte der Kärntner Sicherheitsdirektion, der in Klagenfurt als Alko-Lenker ertappt wurde, war schon einmal in die Schlagzeilen geraten: Gegen ihn wurde auch im Zuge der so genannten "Spitzelaffäre" ermittelt. Das Verfahren wurde jedoch von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Der Mann muss neben einem Führerscheinentzug und einer Verwaltungsgeldstrafe auch mit einem Disziplinarverfahren rechnen. Denn laut Erlass des Innenministeriums gelten für das Lenken eines Dienstkraftfahrzeuges 0,0 Promille. (APA)

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