Kalifornien: Alarmierende Schadstoffe für Babys

19. September 2002, 10:04
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In zwei Wochen schon mehr Krebs erregende Schadstoffe eingeatmet, als US-Umweltbehörde als maximalen Grenz-Wert für ein ganzes Leben toleriert

Washington/Los Angeles - Babys in Los Angeles haben bereits im Alter von zwei Wochen mehr Krebs erregende Schadstoffe eingeatmet, als die US-Umweltbehörde als maximalen Grenz-Wert für ein ganzes Leben noch toleriert. Verantwortlich dafür ist der dicke Smog, der über der kalifornischen Millionenstadt hängt. Die Schadstoffe werden von Kleinkindern durch die Atemluft aufgenommen und auf Grund ihres geringeren Körpergewichts verstärkt akkumuliert, warnt eine Umweltschutzgruppe in US-Medien.

Schadstoffe im Körper können nicht mehr abgebaut werden

Auch beim Umzug in eine Gegend mit weniger Luftverschmutzung können die einmal im Körper aufgenommenen Schadstoffe nicht mehr abgebaut werden. Hauptursache für die starke Luftverschmutzung in Los Angeles seien die Diesel-Abgase von Autos, Lastwagen, Schulbussen und Maschinen. Aber auch Chemikalien von Putzereien und Fabriken sowie Pestizide und Schmiermittel tragen zum "Gift-Cocktail" in der Atemluft bei.

Kalifornien gilt als der US-Bundesstaat mit der höchsten Luftverschmutzung. Umweltschutzgruppen fordern schon lange die Umstellung von Diesel-Kraftfahrzeugen auf schadstoffärmere Modelle sowie strengere Abgasvorschriften. (APA)

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