Schweden erforschen Krebsrisiko bei Handy-Nutzung

19. September 2002, 09:20
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Behörde lässt bisherige Studien überprüfen

In der Frage nach einem Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und Krebs haben Forscher zunächst Entwarnung gegeben. Bei der Überprüfung aller einschlägigen Studien sei kein klarer Beweis für ein höheres Krebsrisiko durch Handys gefunden worden, erklärte das schwedische Amt für Strahlenschutz am Mittwoch.

Weitere Forschung nötig

Weitere Forschung sei aber nötig. Im Auftrag der Stockholmer Behörde untersuchten Wissenschafter des Epidemiologischen Instituts in Rockville im US-Staat Maryland die bisherigen Studien.

Nachuntersuchungen sollen folgen

"Man kann nie sagen, dass etwas risikolos ist", sagte Lars-Erik Paulsson von der schwedischen Strahlenschutzbehörde. "Aber wir können zumindest sagen, dass es keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen der Benutzung von Mobiltelefonen und Krebs gibt." Die Überprüfung der Wissenschafter in Maryland kam auch zu dem Ergebnis, dass einige der bisherigen Studien, die ein höheres Krebsrisiko bei Handy-Nutzung feststellen, ausreichende Nachuntersuchungen vermissen ließen oder zu wenige Fälle untersuchten.(APA/AP)

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