USA muss Selbstdarstellung im Ausland erheblich verbessern

19. September 2002, 06:24
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Öffentlichkeitsarbeit als strategischer Teil der Außenpolitik

Washington - Die US-Regierung muss ihre Selbstdarstellung im Ausland erheblich verbessern, um Missverständnisse über die USA auszuräumen und zu vermeiden. Das hat ein Beraterausschuss des amerikanischen Außenministeriums am Mittwoch in Washington gefordert. Die Öffentlichkeitsarbeit sollte ein strategischer Teil der Außenpolitik werden.

Dabei solle das Fernsehen stärker als bisher benutzt werden, um über Gesellschaft und Politik der USA zu unterrichten. Bisher würden 94 Prozent der 517 Millionen Dollar (530 Mio Euro), die jährlich für Auslandsprogramme zur Verfügung stünden, für Radiosendungen ausgegeben. Während dies in Ländern wie Afghanistan, Nigeria, China und Äthiopien Sinn mache, müsste dort mehr in TV-Programme investiert werden, wo das Fernsehen das wichtigste Informationsmedium sei. (APA/dpa)

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