Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall in der Steiermark

19. September 2002, 11:10
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Autolenker übersah Kleinbus - sechs Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt

Graz - Drei Kurgäste, die im steirischen Salzkammergut mit einem Pkw unterwegs waren, sind Mittwoch Abend bei einem verheerenden Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der niederösterreichische Pkw-Lenker übersah beim Überqueren der Bundesstraße B 145 in Bad Mitterndorf einen Kleinbus. Sechs Personen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.

Kleinbus übersehen

Der 59 Jahre alte Mann aus Niedrösterreich hatte in seinem Pkw als Mitfahrer Kurgäste aus Wien bzw. dem Land Salzburg. Laut Gendarmerie übersah der Lenker in der Dämmerung den aus Tauplitz kommenden Kleinbus einer Familie aus Irdning. Es kam zu einer Kollision mit fürchterlichen Folgen: Drei der insgesamt fünf Pkw-Insassen starben an Ort und Stelle, nur eine Frau aus Wien und Mann aus St. Johann überlebten schwerst verletzt.

Im Kleinbus wurden der Lenker sowie zwei seiner Brüder und zwei weitere mitgefahrene Schüler leicht verletzt. Schwerer erwischte es die Mutter des Lenkers: Sie erlitt schwere Verletzungen. Die Bergungsarbeiten bedeuteten für Feuerwehren und Rettung einen Großeinsatz.: Nicht weniger als 22 Florianijünger sowie die Notarztteams aus Liezen mussten sich um die eingeklemmten Toten und Verletzten kümmern. Die Salzkammergut-Bundesstraße, die im Bereich der Kreuzung zwar ein Überholverbot, aber keine Geschwindigkeitsbeschränkung aufweist, wurde für die Dauer der Bergung vollkommen gesperrt. (APA)

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