Sozialprojekt an Grazer Schule gefährdet

18. September 2002, 19:05
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Finanzierung unsicher

Graz - Vor fünf Jahren wurde an der Grazer Andrä-Hauptschule "come on" gestartet. Das österreichweit erste Schulsozialarbeit-Projekt, bei dem ein breites Angebot von Freizeitaktivitäten über Beratung bis zur Unterstützung bei Lernschwierigkeiten geboten wird, diene mittlerweile mehreren österreichischen Schulen als Vorbild, so Direktorin Irmingard Otto. Von den 180 Schülern hat jährlich ein Viertel das Angebot genutzt. Otto: "In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Sachbeschädigungen und die Zahl der Schulverweigerer rapide zurückgegangen".

Das Stadtschulamt hat bisher jährlich 80.000 Euro zur Verfügung gestellt. Gesichert ist das Projekt nur bis zum Jahresende. "Mittel zu kürzen, wäre ein grundfalscher Ansatz", sagt Schulstadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl (SP). Sie will das Projekt auch auf andere Schulen ausweiten. (APA)

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