Magistrats-Sonnenkraft

18. September 2002, 18:58
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Photovoltaikanlage für Umweltschutzabteilung

Wien - Sonnenkraft über dem Umweltschutz: Auf dem Dach des Gebäudes der Umweltschutzabteilung (MA22) in der Ebendorferstraße wurde eine Photovoltaikanlage mit 45 m² Kollektorfläche installiert. Die MA22 ist damit die erste Abteilung im Magistrat, deren Strombedarf zum Teil durch Sonnenenergie gedeckt wird.

Pro Jahr produziert die Photovoltaikanlage 4000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Das ist so viel, wie 1,5 Wiener Haushalte verbrauchen, und entspricht 3,5 Prozent des Jahresstrombedarfs der Abteilung. Schon in wenigen Jahren wird die Anlage so viel Geld einbringen, wie zu ihrer Herstellung investiert wurde. Die Gesamtkosten: 42.880 Euro, 18.168 Euro werden von der Stadt Wien gefördert.

Initiator dieses Wiener Vorhabens war das Projekt Umweltmanagementsysteme für städtische Amtsgebäude (PUMA). Vorbild ist die Berliner Stadtverwaltung. Dort deckt Solarenergie bereits mehr als zehn Prozent des Energiebedarfs der öffentlichen Gebäude - dieser Stromanteil aus erneuerbaren Energieträgern soll in Berlin jährlich um zwei Prozentpunkte erhöht werden, wobei mindestens ein Drittel durch Solarstrom gedeckt werden soll.

In Wien werden Photovoltaikanlagen bis zu einem Leistungsvolumen von 5 kWp gefördert. Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent der Investitionskosten; maximaler Förderbetrag: 18.500 Euro. Infos zur Förderung bei der MA25, [TEL]: 4000-90579. (frei/DER STANDARD, Printausgabe, 19.9.2002)

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