"El Jazeera" fordert Freilassung von Kameramann

18. September 2002, 13:21
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Mögliches Mitglied der El Kaida befindet sich in Guantanamo

Der arabische Fernsehsender "El Jazeera" hat die Freilassung eines ihrer Mitarbeiter gefordert, der nach Informationen des Senders auf dem US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba festgehalten wird. Der sudanesische Kameramann Sami Moheddine el Hadj sei im vergangenen Dezember in Afghanistan von amerikanischen Soldaten festgenommen worden, hieß es in einer Stellungnahme des Senders aus Katar vom Mittwoch. Er werde von den Amerikanern verdächtigt, Angehöriger des Terroristennetzwerks El Kaida zu sein.

Mögliche Verwechslung

"El Jazeera" erklärte, möglicherweise handle es sich um eine Verwechslung, da El Hadj nach Auskunft des sudanesischen Außenministeriums vor zwei Jahren den Verlust seines Passes gemeldet habe. Ein El-Kaida-Mitglied könne den Pass gestohlen haben. Der Sender habe mehrere Monate lang nicht gewusst, was aus seinem Mitarbeiter geworden sei, bis dessen Frau von ihrem Mann einen Brief aus der Haft erhalten habe, hieß es. Alle Versuche, bei der US-Botschaft in Katar Informationen einzuholen, seien gescheitert. (APA/dpa)

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