Schlankheitsstoff Chitosan: Wirksamkeit erwiesen

18. September 2002, 11:39
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Das Präparat führt während des Veraduungsvorgangs Magensäure und Fette unverdaut ab

Nussbaumen/Schweiz - Das früher namentlich zu Filterzwecken verwendete, aus deacetylierten Crevettenschalen gewonnene Chitin-Präparat Chitosan hat die Fähigkeit, während des Verdauungsvorgangs Magensäure und Fette zu binden und letztere unverdaut abzuführen, berichtet "Gesundheits News" in einer Aussendung. Diese Eigenschaft hat dem Erzeugnis die Bezeichnung „Fett-Schwamm“ eingetragen und die Hoffnung vieler Übergewichtiger genährt, ihre überflüssigen Pfunde mit Produkten aus diesem Grundstoff loswerden zu können.

Die vielversprechende Substanz wurde jedoch von einigen unseriösen Anbietern dazu missbraucht, unrealistische Erwartungen zu wecken. Dies nahmen die Gesundheitsbehörden verschiedener Staaten - so auch Deutschlands und der Schweiz - zum Vorwand, Chitosan-Präparate vom Markt zu fegen oder gar nicht erst zuzulassen. Als Begründung diente in der Regel der Hinweis, dass die gesundheitsspezifischen Effekte wie auch die Sicherheit entsprechender Präparate nicht erwiesen seien. Beide Behauptungen konnten inzwischen widerlegt werden.

Effizient als Nahrungssupplement und Gewichtskontrolleur

Über die Wirksamkeit von Chitosan im Rahmen von Programmen zur Gewichtsreduktion geben drei in Finnland, Schweden und Italien durchgeführte Untersuchungen Auskunft, welche auch den von Registrierungsbehörden verlangten wissenschaftlichen Kriterien und Anforderungen entsprechen. In allen drei Studien konnte die Effizienz von Chitosan als Nahrungssupplement zur Reduktion und Kontrolle des Körpergewichts nachgewiesen werden. Die Mittel bewirken nicht nur einen beschleunigten Abbau von Körperfett, sondern – damit verbunden – auch eine Senkung des Blutdrucks sowie eine Reduktion des LDL-Chlosterinspiegels.

Belege gibt es auch für die Sicherheit von Chitosan in dessen Eigenschaft als Nahrungssupplement: Konform zum GRAS-Passus (GRAS = Generally Recommended As Safe) gemäss Paragraph 170.30 des amerikanischen Lebensmittelgesetzes wurden in den USA zu Handen der FDA verschiedene Untersuchungen durchgeführt. In deren Rahmen konnte der Nachweis erbracht werden, dass Chitosan auch bei hohen Dosierungen nicht toxisch wirkt. Es darf also darüber spekuliert werden, welche neuen Argumente sich die Gesundheitsbehörden werden einfallen lassen, um Chitosan-Präparate weiterhin vom Markt fernhalten zu können.

In den schweizerischen PRK-Editionen ist eine Dokumentation mit den wichtigsten Informationen über Beschaffenheit, Wirkung, Anwendung, Effizienz und Sicherheit von Chitosan sowie mit einer kritische Betrachtung der gesundheits- und sozialpolitischen Verträglichkeit der Chitosan-Prohibition in einzelnen Ländern erschienen. Diese Publikation kann gegen Einsendung einer 5-Euro-Note bezogen werden bei: Redaktion Gesundheitsnews, Postfach, CH-5415 Nussbaumen. (pte)

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