Umfrage: SPD und Grüne knapp vor Union und FDP

18. September 2002, 09:41
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Bei Kanzlerpräferenz legte Schröder um vier Punkte zu

Hamburg - Unmittelbar vor der deutschen Bundestagswahl zeichnet sich nach einer Umfrage des Forsa-Instituts eine knappe Mehrheit für die amtierende rot-grüne Koalition ab. Danach würde die SPD mit 40 Prozent stärkste Partei im Bundestag werden, sie gewann im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte hinzu. CDU/CSU verharren bei 38 Prozent. Die kleinen Parteien verloren je einen Punkt, die Grünen kommen auf sieben Prozent, die FDP auf acht. Die PDS würde mit derzeit vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Die rot-grüne Koalition (47 Prozent) hätte so einen Punkt mehr als ein mögliches schwarz-gelbes Bündnis (46 Prozent).

Bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz legte Amtsinhaber Gerhard Schröder (SPD) laut Forsa im Vergleich zur Vorwoche vier Punkte zu. Mit 48 Prozent Zustimmung erzielt er den besten Wert des Jahres. Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber fiel auf 27 Prozent, ein Punkt weniger als in der Vorwoche.

Für die Erhebung befragte Forsa im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern" und des TV-Senders RTL zwischen dem 9. und 14. September 3006 repräsentativ ausgesuchte Menschen in Ost und West. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.(APA/dpa)

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