Israelischer Siedler im Westjordanland erschossen

18. September 2002, 08:05
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Soldaten töten Mitglied der Al-Aksa-Brigaden

Jerusalem - Mutmaßliche palästinensische Extremisten haben im Westjordanland einen jüdischen Siedler ermordet. Nach Polizeiangaben wurde die Leiche des Mannes am Mittwochmorgen in einem Hain in der palästinensischen Ortschaft El Assaria gefunden. Der Sieder wurde seit Dienstag vermisst. Israelische Soldaten erschossen unterdessen in der Nähe der Stadt Jenin im Westjordanland einen Palästinenser und verletzten einen weiteren.

Wie die Armee mitteilte, schossen die beiden Männer am Morgen beim Dorf Tamun aus einem Auto heraus auf die Soldaten und versuchten sie zu überfahren. Die Soldaten erwiderten das Feuer. Sie hätten vorher vergeblich versucht, den Fahrer zum Anhalten zu zwingen, weil ihnen das Auto verdächtig vorkam. Der Verletzte sei in ein israelisches Krankenhaus gebracht worden.

Bei dem Getöteten handelte es sich nach Angaben des Bürgermeisters von Tamun um ein Mitglied der Al-Aksa-Brigaden, die der Fatah-Bewegung des palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat nahe stehen. In dem Auto der Palästinenser wurde nach israelischen Angaben eine Kalaschnikow gefunden. (APA/AP/dpa)

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