Devisen und Gold

17. September 2002, 19:12
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Währungsreserven sind die Bestände an Devisen, Gold, Sonderziehungsrechte sowie die Reserveposition im Internationalen Währungsfonds (IWF), die der Zentralbank eines Landes kurzfristig zur Erfüllung von internationalen Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung stehen, soweit diese sich nicht allein aus dem laufenden Zahlungsverkehr ausgleichen lassen. Sie dienen der Deckung einer Währung. Österreichs Währungsreserven betragen derzeit rund 16 Mrd. Euro; davon entfallen 11,5 Mrd. Euro auf Devisen, 3,5 Mrd. Euro auf Gold und eine Mrd. Euro auf Sonderziehungsrechte.

In einem einheitlichen Währungsraum wie Euroland, in dem die Geld-und Wechselkurspolitik von einem gemeinsa- men Institut, der Europäischen Zentralbank (EZB), gesteuert wird, können die Zentralbanken der einzelnen Mitgliedsländer nur im Einvernehmen mit diesem gemeinsamen Institut über ihre eigenen Währungsreserven verfügen. (gb, DER STANDARD, Printausgabe 18.9.2002)

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