"Jüdisches Museum Berlin. Nicht das, was Sie erwarten"

17. September 2002, 15:27
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Für das berliner Museum bricht Scholz & Friends Erwartungen

Mit seiner ersten Werbekampagne will das Jüdische Museum Berlin die Erwartungen an einen Museumsbesuch brechen. Wer damit Langeweile und Verstaubtheit verbindet oder sich unter dem Jüdischen Museum zuerst eine Holocaust-Gedenkstätte vorstellt, soll mit Plakaten und Postkarten aus dem Konzept gebracht werden. Um das zu erreichen, irritiert Scholz & Friends mit vier Motiven die Sehgewohnheiten: Was von außen wie eine Kokosnuss aussieht, entpuppt sich innen als Orange. Aus einer Zahnpasta-Tube windet sich eine Raupe. Der Querschnitt eines gefällten Baums zeigt den Stamm als Salami und aus dem Wasserhahn kommt Sahne. (red)
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    foto: scholz & friends
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