Frauen verdienen um 31 Prozent weniger

17. September 2002, 13:50
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GPA-Frauen fordern Ende der Diskriminierung in Kollektivverträgen

St. Pölten - Frauen verdienen durchschnittlich um 31 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, so eine Aussendung der GPA-Frauen Niederösterreichs von Dienstag. Rund um die beginnenden Kollektivvertragsverhandlungen wurde darauf hingewiesen, dass der Kollektivvertrag das "wichtigste Instrument zur Beseitigung dieser Diskriminierungen und zur Stärkung und Durchsetzung von Gleichstellung im Betrieb" sei.

Eine diesbezügliche Aktionswoche der GPA-NÖ-Frauen startete am Montag mit einer Informationsveranstaltung in St. Pölten. Die Gewerkschafterinnen treten dabei für klar definierte Richtlinien ein, die der Diskriminierung im Bereich der Entlohnung effektiv entgegenwirken. Als einer der Kernpunkte wurde unter anderem ein Mindesteinkommen für Frauen von 1.100 Euro formuliert. (APA)

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