Im Zeichen der IT-Flaute

17. September 2002, 12:44
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Computermesse ifabo eröffnet - Ausstellerzahl zurückgegangen - Auch Consumer-Highlights auf der Business-Messe

Die Wiener Computer-Fachmesse ifabo hat am Dienstag ihre Tore für die Besucher geöffnet. Wie im vergangenen Jahr werden auch heuer wieder rund 30.000 Besucher erwartet. Dennoch ist die anhaltende IT-Flaute auch an der Ifabo nicht spurlos vorübergegangen. Nach 280 Ausstellern im vorigen Jahr sind es heuer nur 235. Microsoft und Hewlett-Packard (HP), die im Vorjahr nicht an der ifabo teilgenommen haben, sind diesmal aber mit dabei. Andere Riesen wie IBM und Siemens hingegen sind nicht vertreten.

"Die Zeiten sind unsicher"

"Die Zeiten sind unsicher. Es ist nicht einfach für Österreichs Klein- und Mittelbetriebe zu überleben", sagte der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Christian Domany, am Dienstag bei der Eröffnung der Messe. Reed Messe Wien-Geschäftsführer Matthias Limbeck hofft dennoch auf eine erfolgreiche Messe. Gerade in Zeiten der flachen Wirtschaftsentwicklung sei die Knüpfung geschäftsbringender Kontakte auf der Messe von besonderer Bedeutung, meint Limbeck.

Kontakte forciert werden sollten, so Staatssekretär Franz Morak in seinem Statement, vor allem mit Osteuropa. Auf der Ifabo gibt es dafür ein eigenes Osteuropa-Kontaktforum. Daneben konzentriert sich die IT-Messe heuer auf die Bereiche Sicherheit und mobile Computer. Zielgruppe sind wie schon im vergangenen Jahr auch heuer wieder ausschließlich IT-Entscheidungsträger aus Unternehmen.

Highlights

Die privaten Konsumenten gelten nicht mehr als Zielgruppe. Für Aufsehen sorgten zum Messeauftakt dennoch vor allem Konsumentenprodukte. HP präsentierte seinen neuen Tablett-PC, einen flachen, tragbaren Bildschirm mit integriertem Rechner, der mit einem Stift bedient werden kann und den Notizblock ablösen soll. Sony präsentiert eine Digitalkamera, die "Sushi" heißt, weil sie etwa gleich groß ist wie die gleichnamige japanische Fischspezialität. Und die Telekom Austria will mit "SMS im Festnetz" für Aufmerksamkeit sorgen.

Die ifabo läuft noch bis Freitag. Der Eintritt kostet 18 Euro, Schüler und Studenten zahlen 7 Euro. (APA)

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