Ex-UNO-Waffeninspekteur warnt vor Täuschungsmanövern

17. September 2002, 09:01
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"Zugang muss ungehindert erfolgen können"

Sydney - Der frühere Chef der UNO-Waffeninspekteure, Richard Butler, hat nach dem Einlenken des Irak in der Frage der Rüstungskontrollen vor weiteren Täuschungsmanövern Bagdads gewarnt. Der Irak habe während seiner Tätigkeit eine "Mauer der Täuschung und Geheimhaltung" aufgebaut und könnte dies nun wieder versuchen, sagte Butler dem australischen Rundfunksender ABC. Die Ankündigung des Irak, die Waffeninspekteure wieder ins Land zu lassen, sei darum nur ein erster Schritt. Es müsse abgewartet werden, ob die UNO-Experten ungehinderten Zugang zu allen relevanten Bereichen bekommen würden. Butler war bis 1998 Chef der UNO-Waffeninspekteure im Irak. (APA)
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    So ganz trauen mag Richard Butler der plötzlichen Kehrtwende des irakischen Diktator Saddam Hussein wohl nicht

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