Scala: "Schachner war ein toller Stürmer"

16. September 2002, 16:51
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Die Ukrainer sind in Wien, der Coach von Schachtjor Donezk zeigt Respekt vor der Austria

Wien - Montagmittag ist Austrias Fußball-UEFA-Cup-Gegner Schachtjor Donezk in Wien-Schwechat gelandet. Nicht mit dabei waren der uruguayische Defensivmann Damian Rodriguez (verletzt) und der erkrankte, nicht unwesentliche Italienisch-Russisch-Dolmetscher des italienischen Startrainers Nevio Scala. Dieser bezog mit seinem Team, das u.a. von 20 ukrainischen Journalisten (darunter drei Fernsehteams) nach Österreich begleitet wurde, im Hilton Hotel am Stadtpark Quartier. Das Hinspiel der ersten UEFA-Cup-Runde findet am Dienstag um 18 Uhr im Ernst-Happel-Stadion statt.

Nigerias Teamspieler im letzten Moment zurückgekehrt

Kopfzerbrechen bereiten Scala, einstiger Dortmund-Trainer von Wolfgang Feiersinger, nicht nur die Sprachprobleme mit seinem Team, sondern auch die beiden nigerianischen Teamspieler Julius Aghahowa und Isaac Okoronkwo. Das afrikanische Duo kehrte nämlich laut Scala erst Sonntagabend aus Nigeria zurück, wo es sich seit Anfang September beim Nationalteam befunden hatte. "Ich bin schwer enttäuscht", meinte der Donezk-Cheftrainer. Mit seiner Mannschaft werde Scala mit einem "Sprachenmix aus Englisch, Italienisch, Französisch und Deutsch" kommunizieren.

Scala erinnert sich an Schachner

Vom Gegner aus Wien zeigte der Trainer-Guru Respekt: "Eine gute Mannschaft. Wir müssen volle Kraft spielen, um aufzusteigen." Sein eigenes Team beschreibt Scala als "junge Mannschaft mit einem interessanten Kollektiv". Und an die Italien-Zeiten von Austria-Trainer Walter Schachner (Cesena, Torino, Avellino) kann sich Scala noch bestens erinnern: "Er war ein toller Striker." Nicht mehr genau im Gedächtnis hatte der ehemalige Parma-Trainer hingegen, ob er schon einmal in Wien ein Match bestritten hat.(APA)

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    Nevio Scala: "Wir müssen volle Kraft spielen, um aufzusteigen."

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