SPÖ: Wahlerfolg ist "Absage an Rechts"

16. September 2002, 13:25
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Vorsitzender Gusenbauer: "Weg der Solidarität setzt sich durch"

Wien - "Eine Trendwende in ganz Europa" sei nun eingeleitet, erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures bei einer Pressekonferenz am Montag anlässlich des Wahlsieges der Sozialdemokraten in Schweden. SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer gratulierte ebenfalls den schwedischen Sozialdemokraten unter Ministerpräsident Göran Persson und zeigte sich über den "großartigen Erfolg" sehr erfreut.

SPÖ-Europasprecher Caspar Einem begrüßte in einer Presseaussendung ebenfalls den Wahlerfolg der Sozialdemokraten in Schweden. Das Ergebnis sei ein "Vorzeichen", dass auch bei den kommenden Bundestagswahlen in Deutschland "aller Voraussicht nach der Trend zum Rechtspopulismus gebrochen werden könnte", so Einem.

Bereits in Ungarn, Tschechien und Polen habe sich ein Trend zu Gunsten der Sozialdemokratie abgezeichnet, sagte der SP-Europasprecher. Aber nun sei deutlich, dass auch in einem seit 60 Jahren "klassisch sozialdemokratisch" regierten Land "dem Ruck nach rechts" eine Absage erteilt worden sei. Gusenbauer sieht in dem "hervorragenden" schwedischen Ergebnis ebenfalls "eine klare Absage gegen den Trend nach rechts" sowie einen weiteren "Impuls für die österreichische Sozialdemokratie".

Der Erfolg, den die Sozialdemokraten in Schweden verzeichnen konnten, sei auf die "richtigen Antworten der sozialdemokratischen Politik auf die Probleme der Menschen" zurückzuführen, erklärte wiederum Bures. Diese Erfolgspolitik basiere auf "Investitionen in die Wirtschaft und Beschäftigung" sowie auf einer "umfassenden, modernen Sozialpolitik, besonders im Bereich Gesundheit".(APA)

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