Prammer will Kindergeld flexibler gestalten

16. September 2002, 09:31
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Weitere Fixpunkte im Wahlprogramm: Frauenbildungsprogramm und Beschäftigungsoffensive

Wien - SPÖ-Frauenchefin Barbara Prammer wünscht sich eine flexible Gestaltung des Kindergelds. Es solle möglich sein, die Arbeitszeit, die Karenzdauer sowie die Höhe flexibel zu gestalten, so Prammer. Eine kürzere Bezugsdauer etwa könnte mehr Kindergeld nach sich ziehen.

Als weitere Forderungen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten, verlangte die SPÖ-Frauenvorsitzende die Schaffung von 100.000 zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen sowie eine Qualitätssteigerung in der Kinderbetreuung. In Richtung der eigenen Partei forderte Prammer, nach der Nationalratswahl sollten 40 Prozent der SPÖ-Abgeordneten im Nationalrat Frauen sein.

Wahlkampfthemen

Fixpunkte im Wahlprogramm der SPÖ-Frauen seien die Themen Beschäftigungsoffensive für Frauen, ein eigenes Frauenbildungsprogramm, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, eine eigenständige Alterssicherung für Frauen sowie ein neues Familienrecht.

Für eine Frauenqualifizierungsoffensive sollten 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, so Prammer. "Frauen muss beim Wiedereinstieg geholfen werden, sie müssen eine zweite Chance erhalten, die Zahl der arbeitslosen Frauen, die nur Pflichtschulabschluss haben, steigt leider." (APA)

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