Blutige Verkehrswoche in Tirol: sechs Tote

16. September 2002, 11:08
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Auf Österreichs Straßen starben insgesamt 17 Menschen

Wien - Besonders blutig ist die Verkehrsunfallstatistik der Vorwoche in Tirol ausgefallen: Sechs Menschen kamen dort ums Leben. Auf Österreichs Straßen starben 17 Personen, was laut der Statistik des Innenministeriums um drei mehr sind als im Vergleichszeitraum 2001.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen der vergangenen Woche verloren neun Pkw-Insassen (davon sieben Lenker), vier Motorrad- und drei Radfahrer sowie ein Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallursachen wurden neun Mal nicht angepasste Geschwindigkeit, vier Mal Vorrangverletzung und einmal Übermüdung festgestellt.

Seit Jahresbeginn gab es damit auf Österreichs Straßen vorläufig 644 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Juli). Im Vergleichszeitraum 2001 waren nach den endgültigen Werten 675 Menschen gestorben. (APA)

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