T-Systems plant Abbau von bis zu 6500 Stellen

16. September 2002, 14:46
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Auswirkungen auf Österreich noch offen

Nachdem laut Medienberichten die Deutsche Telekom-Tochter (vormals debis) in nächster Zeit zwischen 4.300 und 6.500 seiner weltweiten 43.500 Stellen abbauen will, sind die Auswirkungen auf die Österreichtochter des Konzerns noch offen. Ein Sprecher in Frankfurt wollte am Montag auf Anfrage, vorerst nicht kommentieren, ob auch Österreich betroffen sei. "Dazu ist es noch zu früh", so der Sprecher. T-Systems Austria-Chef Rudolf Kemler betonte vergangene Woche im Gespräch, dass sich der Personalstand in Österreich heuer von 714 auf 750 Mitarbeiter erhöhen werde. Am Montag hieß es aus Wien, dass dies nach wie vor gelte.

Einsparungen

Trotz Flaute - Kemler rechnet mit einem Rückgang des IT-Gesamtmarkts um 10 Prozent - erwartet T-Systems Austria für heuer einen Umsatzanstieg von 191 auf rund 200 Mill. Euro. Auch das Ergebnis soll verbessert werden und damit weiter positiv sein. Dennoch will auch Kemler zum Abbau des Schuldenbergs der Deutschen Telekom beitragen. Ein "Maßnahmenplan" sieht Einsparungen etwa im Marketing, in der Werbung oder bei Reisekosten vor. (APA)

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