Madonna "entsetzt" über bedrohtes Landleben

15. September 2002, 15:32
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Neue Gesetze gefährden Tontaubenschießen, Jagdpartys und "traditionelle englische Kindheit" von Rocco und Lourdes

London - US-Popsängerin Madonna (44) und Ehemann Guy Ritchie (34) sehen ihren Traum vom englischen Landleben dahinschmelzen. Nach einem Bericht der "Mail on Sunday" ist das Prominentenpaar entsetzt über neue Gesetze, die Spaziergängern erlauben würden, durch ihr Anwesen zu streifen und die Picknickkörbe zu öffnen. Das Paar hatte gehofft, den Kindern Rocco (2) und Lourdes (5) auf dem Luxusgut Ashcombe House in Wiltshire (Südwestengland) eine "traditionelle englische Kindheit" ermöglichen zu können, schrieb "Mail on Sunday".

Aber nicht nur der ländliche Frieden, sondern auch Madonnas Hobbys, Tontaubenschießen und rauschende Jagdpartys, seien in Gefahr, wenn Passanten durch die Hecken und über die Mauern schauen könnten. "Stellen Sie sich einmal vor, die Fans hören davon", sagte Ben Thomas von der Landbesitzervereinigung "Countryside Alliance."

Er hofft nun, dass Madonna die Liste derjenigen Landbesitzer anführen wird, die von der Regierung Ausgleichszahlungen verlangen wollen. Immerhin müsse die Pop-Diva ja damit rechnen, dass der Wert ihres für neun Millionen Pfund (14,4 Mio Euro) erstandenen Anwesens erheblich gemindert werde. (APA/dpa)

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