Riess-Passer schließt Rückkehr als Parteichefin aus

14. September 2002, 16:33
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Rechtliche Schritte gegen "WirtschaftsBlatt"-Bericht

Wien - Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer schließt eine Rückkehr als Parteiobfrau der FPÖ definitiv aus. "Für sie ist ein Rücktritt vom Rücktritt ausgeschlossen", so Riess-Passer-Sprecherin Andrea Krametter Samstagnachmittag. Die Vizekanzlerin selbst wollte keine Stellungnahme abgeben.

Für Aufsehen sorgte am Samstag ein Bericht im "WirtschaftsBlatt" über eine "Schmuddel-Kampagne aus der FPÖ gegen Ex-Parteichefin". Ihr Ehemann soll angeblich bei Magna anheuern. "Ein Geldregen sei über die Noch-Vizekanzlerin und ihren Mann niedergegangen, wird hartnäckig verbreitet", schreibt die Zeitung.

Riess-Passer habe bereits ihre Rechtsanwälte beauftragt, alle rechtlichen Schritte gegen die im heutigen WirtschaftsBlatt verbreiteten "unwahren Behauptungen" einzuleiten, ließ die Vizekanzlerin per Aussendung mitteilen. (APA)

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