Guatemala: Schlammlawine tötete mindestens 15 Menschen

13. September 2002, 19:57
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20 Personen vermisst

El Porvenir - Eine Schlammlawine hat in Guatemala mindestens 15 Menschen getötet. 13 weitere wurden verletzt, als die Lawine am Donnerstagabend (Ortszeit) auf die kleine Ortschaft El Porvenir rund 180 Kilometer westlich der Hauptstadt Guatemala niederging, wie die Sicherheitskräfte am Freitag mitteilten. Rund 20 Menschen würden vermisst.

Hunderte Feuerwehrleute und Freiwillige waren im Einsatz, um den Schlamm und das Geröll wegzuschaffen. Bei der Bergung der Leichen fanden sie den Angaben zufolge neun Kinder. Rund 20 der 50 Häuser von El Porvenir wurden unter dem Schlamm begraben. Nach Angaben von Einwohnern rutschte die Masse aus Steinen, Wasser und Erde nach tagelangen Regenfällen von einem Hügel.(APA)

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