Drei Bieter für KirchMedia

13. September 2002, 19:02
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Entscheidung bis Mitte Oktober

München - Nach dem Ende der zweiten Runde des Bieterverfahrens für KirchMedia soll das insolvente Medienunternehmen nun bis spätestens Mitte Oktober verkauft werden. Mit den eingegangenen Offerten ist KirchMedia nach Worten eines Sprechers zufrieden. "Die eingegangenen Angebote entsprechen voll unseren Erwartungen." Angaben zu ihrer Höhe und ihrer Ausgestaltung sowie die einzelnen Bietergruppen machte er nicht.

Nach der Abgabe unverbindlicher Angebote in einer ersten Runde sind bisher ein Konsortium aus Commerzbank und dem US-Studio Columbia Tristar, der US-Milliardär Haim Saban zusammen mit der französischen Sendergruppe TF1 sowie eine Gruppe aus den KirchMedia-Altgesellschaftern Lehman Brothers, Rewe und dem saudischen Prinzen Al Waleed in die engere Auswahl gekommen. Ausgeschieden aus dem Verfahren sind die Bietergruppe um die Verlage Axel Springer und Heinrich Bauer sowie der US-Konzern Viacom. In den kommenden Wochen wird die neue Geschäftsführung mit dem Sachwalter die Offerte besprechen und dann dem Gläubigerausschuss einen Vorschlag präsentieren. Eine abschließende Entscheidung werde der Gläubigerausschuss dann voraussichtlich in der ersten Oktoberhälfte treffen, erklärte der Sprecher. (Reuters, DER STANDARD, Printausgabe 14.9.2002)

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