Ernteausfälle machen Mehl teurer

13. September 2002, 18:51
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Wien - Weltweit steigende Getreidepreise sowie Ernteausfälle nach den jüngsten Wetterkapriolen haben die österreichische Mühlenwirtschaft dazu veranlasst, den Mehlpreis anzuheben. Bäcker und Konditoren müssen mit einem Preisanstieg von zehn bis zwölf Prozent bzw. drei bis vier EURO je 100 kg Mehl (lose ab Tankwagen) rechnen. Um wie viel der Mehlpreis für Konsumenten steigen werde, lasse sich noch nicht abschätzen, teilt die Bundesinnung der Müller mit. Zwar verzeichneten die heimischen Bauern 2002 eine qualitativ hervorragende Ernte, die Wetterlage habe aber zu einem Abfall der Ernteerträge um 15 Prozent geführt. In Deutschland sei es zu Ernteausfällen von bis zu 30 Prozent gekommen, nur 60 Prozent des Weizens wiesen hohe Qualitäten auf, weshalb es dort zu einem Anstieg des Mehlpreises um vier bis sechs EURO je 100 kg gekommen sei, so die Innung. (APA)

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