Geburtserlebnis hängt nicht vom Vater ab

13. September 2002, 13:24
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Deutschland: Studie widerlegt Vorteil von der Bedeutung der Zweisamkeit

Düsseldorf - Bei der Geburt ist die Anwesenheit des werdenden Papas für die Frau längst nicht so wichtig wie oft angenommen. Für die Beurteilung des Erlebnisses spielen GeburtshelferInnen, Hebammen, die Art und Weise der Geburt sowie die Dauer der Wehen und der Pressperiode und die Unversehrtheit des Babys eine eindeutig wichtigere Rolle. Dies haben MedizinerInnen der 1. Frauenklinik des Carl-Thiem-Klinikums in Cottbus herausgefunden und am Freitag während des Gynäkologenkongresses in Düsseldorf bekannt gegeben.

Für die 315 befragten jungen Mütter hätten die anderen Faktoren im Vordergrund gestanden: "Die Anwesenheit des Partners bei der Geburt hatte keinen deutlichen Einfluss auf das Geburtserlebnis", bilanzierten die FrauenärztInnen nüchtern.

Für viele Schwangere sei es zwar beruhigend gewesen, ihren Liebsten in der Nähe zu wissen. Sei das "große Ereignis" aber erst einmal gut überstanden, "kann sich diese Einschätzung ändern". (APA)

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