Sprengung des Bugs der "Kursk" fehlgeschlagen

13. September 2002, 16:14
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Bug war bei der Abtrennung vom restlichen U-Boot in der Barentsee verblieben ...

Moskau - Die Sprengung des Bugs des verunglückten russischen Atom-U-Bootes "Kursk" ist nach einem Berichte der Agentur Itar-Tass offenbar missglückt. Die Agentur berief sich dabei am Freitag auf gut informierte Quellen im Verteidigungsministerium. Der Stab der russischen Nordmeerflotte wollte diesen Bericht zunächst nicht kommentieren.

Der auf dem Grund der Barentsee verbliebene Bugabschnitt der "Kursk" sollte bereits in der Vorwoche gesprengt werden. Das U-Boot war im Sommer 2000 mit 118 Mann Besatzung nach der Explosion eines Torpedos im Inneren während einer Übungsfahrt gesunken. Nach der Abtrennung des beschädigten Bugs war das Boot im Vorjahr geborgen worden.(APA/dpa)

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