ÖsterreicherInnen gehen optimistisch in die Zukunft

13. September 2002, 17:36
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Aber Angst vor Arbeitslosigkeit

Linz - Die Österreicherinnen und Österreicher gehen optimistisch in die Zukunft. Zumindest war das im heurigen Sommer und vor den Turbulenzen in der Regierung so. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Market" hervor.

Befragt wurden in der Zeit von 10. bis 24. Juli 500 Österreicherinnen und Österreicher ab dem 15. Lebensjahr. 60 Prozent sagten, sie würden der Zukunft mit Optimismus entgegen sehen, weitere 23 Prozent waren pessimistisch, der Rest war unentschieden oder machte keine Angaben. Vor allem bei den Jüngeren - 15- bis 39 Jahre - zeigte sich der Optimismus im überdurchschnittlichen Ausmaß.

Arbeit finden: eher schwierig

In einem Punkt allerdings waren die Befragten eher besorgt: 62 Prozent sagten, dass es derzeit "eher schwierig" sei, Arbeit zu finden, 21 Prozent waren gegenteiliger Meinung, der Rest wusste keine Antwort oder machte keine Angabe dazu.

"Market" fragte auch, wo die Österreicherinnen und Österreicher - wenn es sein müsste - zu sparen beginnen würden. 22 Antwortmöglichkeiten standen zur Auswahl, Mehrfachnennungen waren möglich. Zwei Drittel sagten, sie würden zuerst bei Sportartikeln, Unterhaltungselektronik und Schmuck den Sparstift ansetzen. Jeder Zweite würde darauf verzichten, ins Restaurant essen zu gehen, ebenso würden rund 50 Prozent die Ausgaben für kulturelle Veranstaltungen einsparen. Am vergleichsweise geringsten - mit rund 20 Prozent - ist die Sparbereitschaft bei der "finanziellen Vorsorge" wie zum Beispiel bei der Lebensversicherung oder dem Bausparen. Auch bei den Anschaffungen für die Kinder würde man nicht so schnell den Geldhahn zudrehen. (APA)

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