Starker Haribo-Geruch wabert über südfranzösische Landschaft

13. September 2002, 09:58
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Nach Überschwemmung von Fabrik

Paris - Nach der Hochwasser-Katastrophe in Südfrankreich wabert über die Kleinstadt Uzes bei Nimes ein starker Geruch von Haribo-Zuckerln. Rund hundert Angestellte der Haribo-Niederlassung waren am Donnerstag damit beschäftigt, die Schäden des Hochwassers vom Wochenbeginn zu beseitigen.

In Uzes werden im Schnitt täglich 80 Tonnen Rohmaterialien zu Bonbons und anderen Haribo-Erzeugnissen verarbeitet. Rund 120 Kübel mit jeweils 15 Kubikmeter Fassungsvermögen für Glukose, Gelatine und Farbstoffe wurden überschwemmt. Die Firma in Uzes gehört zu Haribo France, einer Tochter des Bonner Unternehmens. Überschwemmt wurde auch das Museum des Haribo-Bonbons neben der Firma, das pro Jahr von rund 100.000 Menschen besucht wird. (APA)

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