USA kritisieren russische Waffengeschäfte

12. September 2002, 22:08
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Wirtschaftlichen Beziehungen zu Irak und Iran unterstützen Terrorismus

Washington - Die USA beschuldigen Russland, Waffen an Staaten zu liefern, die den internationalen Terrorismus unterstützen. Die Regierung in Washington verzichtet jedoch vorerst darauf, deshalb Sanktionen gegen Russland zu verhängen, da dies den "übergeordneten Interessen" der Vereinigten Staaten schaden würde, wie aus einer Mitteilung im Regierungsblatt "Federal Register" hervorgeht. Allerdings verhängte die US-Regierung gegen drei russische Firmen Sanktionen wegen solcher Waffenlieferungen.

Beziehungen von Russland kritisiert

In der Mitteilung wird nicht präzisiert, an welche Staaten die strittigen Waffenlieferungen gegangen sein sollen. Die US-Regierung hatte in der Vergangenheit jedoch wiederholt die wirtschaftlichen Beziehungen von Russland zu Irak und Iran kritisiert. Außerdem stehen noch fünf weitere Länder auf der offiziellen US-Liste von Staaten, die der Unterstützung des Terrorismus bezichtigt werden: Kuba, Libyen, Nordkorea, Sudan und Syrien.

Bei den von den US-Sanktionen betroffenen russischen Firmen handelt es sich um das Planungs- und Baubüro von Tula, die staatliche Forschungsfirma Bazalt und das Luftfahrtunternehmen Rostow-168. Allen US-Firmen ist untersagt, mit diesen drei russischen Unternehmen Geschäfte zu machen. (APA)

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