Hepatitis C: Krankheit mit oft tödlichem Verlauf

12. September 2002, 18:44
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Wien - Herbert Haupt leidet an Hepatitis C, einer Entzündung der Leber, die durch viral verunreinigtes Spenderblut ausgelöst wurde. Nach seinem Autounfall im Jahr 1981 erhielt Haupt mehrere Bluttransfusionen, welche die oft tödlich verlaufende Krankheit auslösten. Die Viren greifen die Leber an, Fieber, Nervenentzündungen und Gliederschmerzen bis hin zur Bewegungsunfähigkeit sind die Folge. Hepatits C kann auch zu karzinogenen Veränderungen des Gewebes, also Leberkrebs führen. Haupt unterzog sich mehreren Kombinations-Teraphien, von denen die erste keine Besserung zeigte. Seit dem Jahr 2000 hat sich laut einem mit dem Fall vertrauten Arztes sein Gesundheitszustand stark verbessert, der Einsatz eines neuen Präparates habe zum Verschwinden der Viren geführt. Allerdings treten schwere Nebenwirkungen, von Antriebslosigkeit bis Depression auf. (red/(DER STANDARD, Printausgabe, 13.9.2002)
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