DNA-Bruch nicht zu kitten

12. September 2002, 18:48
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Neues Forschungsergebnis gilt als Meilenstein im Verständnis für vererbbaren Brustkrebs

New York/Wien - Dass Mutationen des Gens BRCA2 mit Brustkrebs einher gehen, wusste man. Nun haben Medizinforscher der Cornell-Universität in New York, NY, um Haijuan Yang den biochemischen und strukturellen Nachweis erbracht, dass ein gesundes BRCA2 an der Reparatur von Brüchen beider DNA-Stränge beteiligt ist.

Ein verändertes BRCA2 bzw. das von ihm gesteuerte Protein kann dieser Aufgabe nicht mehr nachkommen. Es folgt genetische Instabilität, die schließlich in Tumoren endet. Das neue Ergebnis gilt als Meilenstein im Verständnis für vererbbaren Brustkrebs. (rosch/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13. 9. 2002)

Vgl. "Science" 297, S. 1837
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    Prominentes Brustkrebs-Opfer: Linda McCartney

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