Umstieg auf Linux kommt in Mode

16. September 2002, 20:22
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Freies Betriebssystem legt auf Desktop-PCs zu - Sun dehnt Linux-Strategie aus

Als Serverbetriebssystem wird Linux mittlerweile von allen namhaften Hardware-Herstellern angeboten. Doch auf den Arbeitsplatz-PCs dominiert Microsofts Windows.

Umstieg kommt in Mode

Folgt man den Marktforschern der International Data Corporation (IDC), ist das freie Betriebsysstem gerade dabei diese Vormachtstellung anzuknabbern. Gemessen an den Verkäufen laufen zwar 94 Prozent aller Desktops unter Windows und 2,7 Prozent unter Linux – doch kommen auf jede verkaufte Linux-Distribution zwölf bis 15 Installationen und immer mehr US-Unternehmen planen umzusatteln, da sie mit dem neuen Lizenzprogramm "License 6" von Microsoft unzufrieden sind.

Sun dehnt Linux-Strategie aus

Allerdings zählen fehlende Office-Programme, mit denen die Angestellten jahrelang Anwendungs-Erfahrungen gesammelt haben, zu den größten Problemen für einen Linux-Massenexodus.

Nach Information des Wall Street Journals will sich Sun Microsystems auf potentielle Switcher stürzen und seine Linux-Strategie auf den Desktop-Bereich auszudehnen. Mit Star-Office, das größtenteils mit Microsoft Office kompatibel ist, hat das IT-Unternehmen am Desktopmarkt Fuß gefasst. (red)

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